Rezension „Das Mädchen, das rückwärts ging – Kate Hamer“

rezension

 

Ich muss zugeben: ich war von Anfang an gefesselt und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Die Eindringlichkeit, mit der Hamer schreibt, ist sehr mitreißend. Sie weiß, wie sie die Leser fesselt und emotional an das Buch bindet!
Ich will nicht zu viel vom Inhalt verraten, daher nur ein paar Eck-Informationen.

das mädchen das rückwärts

Die Verzweiflung der Mutter, Beth, ist von der ersten Seite an spürbar. Sie hat von Anfang an ein schlechtes Gefühl und dann geschieht wirklich das, was sich keine Elternteil wünscht: das Kind verschwindet. Es ist greifbar, wie sehr sich Beth Gedanken macht, wie sehr sie sich ihr kleines Mädchen zurück wünscht. Im Laufe des Buches findet sie zwar in irgendeiner Weise wieder ins Leben zurück, aber sie kann ihre Tochter natürlich nie ganz vergessen.
Carmel, die Tochter, ist sehr einfühlsam dargestellt. Sie ist ein kluges Mädchen, das trotzdem den Fehler macht, mit einer ihr fremden Person wegzugehen.

Die Liebe der beiden zueinander verschwindet aber nie ganz, ist bis zur letzten Seite spürbar.
Das Buch ist über mehrere Jahre geschrieben und man bekommt einen wirklich guten und intensiven Einblick in die Leben der Beiden.

Einziger Wehrmutstropfen war das Ende, welches sehr abrupt dargestellt wurde. Dabei hätte ich mir mehr Details gewünscht.
Trotzdem ein tolles, spannendes und fesselndes Buch, das ich jedem nur wärmsten empfehlen kann.

Ich vergebe 5-Sterne_4c

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Ein Gedanke zu “Rezension „Das Mädchen, das rückwärts ging – Kate Hamer“

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