Tag 14: Meine frühsten Erinnerungen

Guten Morgen meine Lieben,

ich hoffe, euer Wochenende war bisher gut? Und ihr könnt den Sonntag heute genießen 🙂

Heute geht es um meine Kindheit und die frühste Erinnerung. Puh um ehrlich zu sein muss ich da jetzt wirklich ziemlich nachdenken. Ich erinnere mich an viele Sachen, aber ich bin mir gerade nicht sicher, was davon meine erste bzw. frühste Erinnerung ist. Deshalb werde ich einfach mal etwas erzählen. Wenn ich so drüber nachdenke, erinnere ich mich nur an „negative“ Sachen. Deshalb gibt es heute zwei Geschichten. Ob sie zeitgleich waren oder nacheinander passiert sind, weiß ich leider nicht.

Die erste Erinnerung:

Ich war ungefähr 3, vielleicht auch 4. Gemeinsam mit meinem Vater war ich bei uns in der Stadt vor der Kirche. Er hat dort ehrenamtlich immer wieder den Rasen gemäht. Ich war dabei und habe mit meinem roten Ball gespielt. An die Farbe kann ich mich irgendwie noch gut erinnern. Die Kirche war, wie meistens, etwas angehöht und an einer Straße gelegen. Ich habe also mit meinem Ball gespielt und der ist dann langsam den Berg etwas runtergerollt. Mir kam es damals sehr schnell vor. Aber im Nachhinein weiß ich, dass die Straße nicht so stark bergab ging, wie es mir damals vor kam. Der Ball rollt also und ich tapse mit meinen kleinen Füßchen und meinem Kleidchen hinterher. Und stolpere über einen Stein… Und bremse leider mit meiner Nase. Meine Ärmchen haben wohl nicht so schnell reagiert, wie ich es gerne gehabt hätte und so bin ich direkt aufs Gesicht gefallen. Das Gebrüll war groß. Ich weiß auch noch, dass mein Vater direkt angerannt kam und wir dann zum Kinderarzt gefahren sind. Gott sei Dank war nichts gebrochen. Aber die Wunde auf der Nase habe ich noch eine ganze Weile mit mir herum getragen. Vor allem am nächsten Tag im Kindergarten waren die Augen der anderen Kinder groß.

Die zweite Erinnerung:

Ich war bei meinen Großeltern zu Besuch. Sie wohnen in der Nähe der Sächsischen Schweiz und wir waren einen Nachmittag dort auf einem Spielplatz. Alles war aus Holz, was ich total klasse fand. Ich hatte ganz viel Spaß mit den anderen Kindern dort. Meine Großeltern und Eltern saßen etwas abseits und haben sich unterhalten. Besonders angetan war ich von einem Klettergerüst, wo man eine Holztreppe hochgeht und auf der anderen Seite auf einer Rutsche wieder runterkommt. Die Holztreppe war etwas steiler und hatte an der Seite kein richtiges Geländer, wo man sich festhalten konnte. Man musste sich also an den Sprossen festhalten, um nach oben zu kommen. Ich bin mehrfach hochgegangen und wieder runtergerutscht. Es hat viel Spaß gemacht. Tja, bis ich nach dem gefühlt 20. Mal gedacht habe „Hach Sandra, du musst dich nicht an den Sprossen festhalten, wenn du hochgehst. Du kannst das auch freihändig.“ Konnte ich nicht. und habe wieder mit meinem Gesicht gebremst. Das war wohl mein bevorzugtestes Bremsmanöver. Diesmal war es aber wohl etwas schlimmer. Ich habe mir meine vorderen Zähne ausgeschlagen. Gott sei Dank waren es noch die Milchzähne. Ich habe also meine ersten Milchzähne verloren. Ich erinnere mich noch daran, dass es nicht geblutet hat. Aber die Zähne waren erstmal weg. Ich habe wie am Spieß gebrüllt und die anderen Kinder waren ganz entsetzt. Ich weiß noch, dass mich meine Eltern ganz schnell zu sich geholt und mich versucht haben, zu trösten. Alles tat weh. Doch dann kamen zwei Jungs an, sie waren etwas älter als ich. Und sie hatten meine beiden Zähne in der Hand. Sie haben sie ganz wild gesucht und auch gefunden. Und das, obwohl der Spielplatz groß und voller Sand war. Da war ich dann doch wieder etwas froh. Es hat also doch noch geklappt, dass ich die Zähne der Zahnfee geben konnte.
Als wir dann bei meinen Großeltern waren, war meine Lippe ganz dick und geschwollen. Ihre Nachbarin ist Zahnärztin und sie hat sich meinen Mund dann mal angeschaut. Gott sei Dank ist sonst nichts passiert. Ich musste den Mund nur kühlen. Nachts habe ich dann die Zähne unter mein Kopfkissen gelegt und am nächsten Morgen lag dort eine Benjamin Blümchen Kassette drunter. Da war die Freude dann aber doch wieder groß 😉

In dem Sinne: Töröööö und bis morgen 🙂

Eure Sandra ❤

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5 Gedanken zu „Tag 14: Meine frühsten Erinnerungen

  1. Pingback: 30Tage Blog Challenge – Zusammenfassung | nana-fkb

  2. Ohje, das war ja eine tourbolente Kindheit. Ich war schon immer eher vorsichtig, weshalb mir auch meist nichts schlimmes passiert ist 😀
    Und ich habe von der Zahnfee auch oft Kasetten bekommen (finde ich auch viel schöner als Geld). Ich weiß noch genau, dass ich einmal eine Findus und Peterson Kasette bekommen habe 😀 (Und die ganzen kleinen Kinder heutzutagen fragen sich jetzt: „Was, um alles in der Welt sind Kasetten?“ 😀

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    • Ach ich war auch nur als Kind so 😀 jetzt hab ich auch vor allem möglichen Schiss 😉 ja ich hab auch immer viele Kassetten bekommen und mich immer so sehr darüber gefreut. Das kann heutzutage meinst mehr verstehen 😉

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