Zitate aus „Für immer und einen Tag“ von Amanda Brooke

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Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder mal ein paar Zitate für euch 🙂 Diesmal aus „Für immer und einen Tag“, welches ich letztens beendet habe.

Für immer und einen Tag

Emma lachte. Es war ein herrliches Gefühl zu lachen. Warum um alles in der Welt hatte sie überhaupt an so etwas wie eine Liebesromanze gedacht, wenn alles, was sie im Moment brauchte, ein Freund war, der sich zusammen mit ihr ins Abenteuer stürzte?

In der Innenstadt wimmelte es vor Leuten, die Weihnachtseinkäufe machten, während Emma vor dem Museum auf Ben wartete. Die Entscheidung, seine Einladung anzunehmen, war ihr letztendlich leicht gefallen. Sie musste fliehen, nicht nur aus ihren vier Wänden, sondern auch vor den Ängsten, die in ihr schwärten wie eine Wunde. Ihre Zukunft war ungewiss, und sie wusste nicht, auf wen sie sich bis zum bitteren Ende verlassen konnte. Alex war als Erster weggefallen, aber es würde andere geben, die auf Distanz gingen, wenn es hart auf hart kam. Das machte die Angebote von denen, die ihre Nähe suchten, nur umso kostbarer, aber sie wollte keine Enttäuschungen mehr erleben, schwor sie sich. Sie würde auf der Hut sein müssen.

Emma kam nicht dazu zu protestieren, weil alle sogleich aufsprangen und sich um sie scharten, bereit, sich in Pose zu werfen. Sie lächelte Ben zu, als er Megs Kamera auf sie richtete, und hielt auf ihre eigene Art, in Gedanken, den Moment fest, in dem sie daran erinnert worden war, wie Hoffnung aussieht.

Emma begegnete seinem Blick und ein köstlicher Schauer rieselte ihr über den Rücken. Sie bedurfte keinr weiteren Überzeugung mehr. Die Hochzeit ihrer Träume würde wahr werden, jeder Gedanke an eine kleine stille Feier war hinfällig.

Emma sah ihn an, sah die Tränenspuren, die sich wie Narben über seine Wangen zogen, und wischte sie weg. „Keine Tränen mehr“, sagte sie. „Nicht, solange ich noch da bin. Wenn ich gestorben bin, kannst du meinetwegen den Mond anheulen und die Sterne vom Himmel reißen und in den Staub treten, aber solange ich lebe, keine Tränen mehr.“
[…] „Wir heiraten und leben glücklich bis ans Ende unserer Tage. Dann, wenn ich nicht mehr bei dir sein kann und deine Tränen versiegt sind, wirst du schöne Erinnerungen haben, und du wirst unsere Geschichte haben, die dich daran erinnert, wie ich meine Träume gelebt habe.“

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2 Gedanken zu „Zitate aus „Für immer und einen Tag“ von Amanda Brooke

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