Renzension „Für alle Tage, die noch kommen – Teresa Driscoll“

rezension

Hallo meine Lieben,

ich habe gerade festgestellt, dass ich schon lange keine Rezension mehr hochgeladen habe :-O Das war keine Absicht. Irgendwie war die ganze Zeit irgendetwas.

Heute gibt es aber eine Rezension zu „Für alle Tage, die noch kommen“ von Teresa Driscoll. Das Buch habe ich von der lieben Saskia bekommen, da sie bei lovelybooks.de 2 Exemplare gewonnen hat. Es ist im Droemer Knaur Verlag erschienen.

Für alle Tage, die noch kommen  wpid-20150915_155050.jpg

Klappentext:

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

Eigene Meinung:

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es war sehr emotional, was bei dem Thema aber natürlich auch verständlich ist. Trotzdem habe ich am Anfang eine gewisse Zeit gebraucht, um richtig reinzukommen. Melissa war mir anfangs noch etwas suspekt. Ich konnte sie einfach nicht richtig einschätzen. Das ging dann aber nach einigen Seiten. Richtig mitgefühlt habe ich mit Eleanor. Es muss schrecklich sein, seinem Kind so eine große Veränderung vorzuenthalten. Aber ich kann sie da auch gut verstehen. Melissa war acht, als ihre Mutter gestorben ist. Sie sollte sie lieber so normal wie möglich erleben. Um eben auch schöne Erinnerungen an sie zu haben und nicht nur die kranke Mutter vor sich zu sehen.

Schön finde ich, dass die Erzählweise immer abwechselnd war. Mal spielt es in der Gegenwart, mal zu der Zeit, als Eleanor das Buch für ihre Tochter geschrieben hat. Und auch die Erzähler haben gewechselt: sowohl Eleanor, Melissa als auch Max (Melissa’s Vater) und Sam kommen zu Wort.

Etwas gestört hat mich allerdings die Geschichte rund um Max. Ich will da gar nicht genauer drauf eingehen, aber diesen Strang der Geschichte fande ich unpassend und auch etwas überflüssig, da er die Geschichte etwas auseinander gerissen hat, ohne direkt mit der grundlegenden Geschichte zusammenzuhängen.

Was ich besonders schön finde sind die Rezepte, die immer wieder in die Geschichte eingestreut werden. Sie sind Teil der Mutter-Tochter-Beziehung, an die sich Melissa nach dem Lesen wieder erinnert. Und für den Leser ist es einfach schön, da man dadurch selbst auch in das Geschehen eintauchen und die Gerichte nachkochen kann.

Auf Grund der Geschichte rund um Sam ziehe ich dem Buch einen Stern ab und gebe 4-Sterne_4c

Eure Sandra ❤

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7 Gedanken zu „Renzension „Für alle Tage, die noch kommen – Teresa Driscoll“

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