Rezension „Töte mich – Valeska Réon“

rezension

Hallo meine Lieben,

am Wochenende war ich wirklich sehr fleißig und habe 2 Bücher zu Ende gelesen und ein Buch zur Hälfte geschafft. Ein tolles Gefühl 🙂

Für euch gibt es heute die Rezension zu dem Thriller „Töte mich“ von Valeska Réon. Das eBook habe ich freundlicherweise direkt von der Autorin zugeschickt bekommen. Vielen Dank nochmal dafür!

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Quelle: Autorin

Klappentext:

Karla Bernhardt ist eine Auftragskillerin, eine der besten ihrer Branche. Ihre Spezialität: wie ein Chamäleon schafft sie es, in immer andere Rollen zu schlüpfen und ihre Morde wie „natürliche“ Tode aussehen zu lassen. Doch dann passiert das Unvorhergesehene: sie verstößt gegen einen ihrer Grundsätze und verliebt sich in Tom, den Schwager eines ihrer Mordziele. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, lernt sie die Hackerin Agnetha Reiser sowie die jüdische Psychotherapeutin Susannah Rosenbaum kennen, wobei jede Karla auf ihre ganz eigene Art und Weise zu beeinflussen versucht.
Wer sind diese geheimnisvollen Frauen und was haben sie mit dem perfiden Mordkomplott zu tun, in dem Karla plötzlich als die Hauptverdächtige dasteht?

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Aufbau dieses Buches wirklich mag. Direkt erfahren wir, wer Karla ist, was sie im Detail macht und wie sie in ihre Rollen springt, um andere von sich zu überzeugen. Sie steht im Fokus der gesamten Story und zwischendurch kommen immer wieder Situationen, in denen ich mich frage, was es mit ihr auf sich hat. Aber sie ist auf jeden Fall ein Charakter, den man mag. Egal, welchen Job sie auch hat. Sie wirkt auf mich sehr sympathisch und ich kann bei einigen ihrer „Morde“ verstehen, warum sie sie begangen hat 😀

Man erfährt erst im Laufe der Geschichte über Karla’s Vergangenheit und in dem Sinn auch, welche Punkte sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist. Man versteht, warum sie so handelt und was sie antreibt.

Besonders gut hat mir die Beschreibung von Karla’s Oma und ihr Leben bei dieser gefallen. Gigi (eine Kurzform von Gisela) ist eine Oma, die noch in den 1968ern hängen geblieben scheint. Aber so herzlich und toll, dass man sie einfach mögen muss. Sie kümmert sich um Karla, nachdem ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist. Denn anstatt bei ihrem Vater aufzuwachsen, lebt sie von ihrer Geburt an bei Gigi, die für sie eher eine Mutter- als eine Omarolle einnimmt. Von ihr erfährt sie alles, was sie zum Leben braucht. Im Fokus stehen dabei vor allem die Natur und Esoterik.

Alex, ein Klassenkamerad von Karla, verbringt die meiste Zeit bei Gigi und Karla, da seine Mutter sehr viel arbeiten muss. Die drei werden zu einem richtigen Dreiergespann, verbringen sehr viel Zeit zusammen und können irgendwann gar nicht mehr ohne die anderen. Dass sich etwas anbahnt zwischen Karla und Alex ist etwas vorhersehbar, aber nimmt trotzdem im Roman eine ganz andere Wendung als ich anfangs gedacht habe.

Oma Gigi gibt den beiden viele ihrer Weisheiten weiter und hoffe, dass sie gut durchs Leben kommen. Doch hat sie wahrscheinlich niemals damit gerechnet, welche Bahnen die Leben der Beiden ziehen werden.

Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut. Die Kapitel sind kurz und lassen sich sehr gut lesen. Vor allem die ersten Kapitel wirken sehr schnelllebig, was aber auch auf das Leben von Karla zurück zu führen ist. Man ist direkt drin in der Geschichte, erfährt welche Methoden Karla nutzt und was ihre Beweggründe sind.

Das Ende und die Auflösung der Story sind trotz allem sehr unerwartet. Réon hat es geschafft, einen Bogen der Spannung zu schaffen und ein Ende geschaffen, womit man einfach nicht gerechnet hat.

Der einzige kleine Minuspunkt war, dass mir der Anfang mit den vielen Mord-Geschichten und Methoden einfach zu schnell ging. Aber dieser Teil gilt einfach nur, um ein Gefühl für die Vielfalt der Methoden und der Wandelbarkeit von Karla zu zeigen. Von daher hatte es natürlich Sinn, war mir aber persönlich ein bisschen zu „schnell“.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch. Deshalb gibt es von mir heute 4-herzen

Eure Sandra ❤

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2 Gedanken zu „Rezension „Töte mich – Valeska Réon“

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