Rezension „Dich immer wiedersehen – Jennifer E. Smith“

rezension

Hallo meine Lieben,

auch heute gibt es zu später Stunde wieder eine Rezension für euch. Diesmal von dem Buch „Dich immer wiedersehen“ von Jennifer E. Smith. Dieses Buch habe ich freundlicherweise von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür 🙂

Klappentext:

Stromausfall in New York: Lucy und Owen lernen sich irgendwo zwischen dem 10. und 11. Stock kennen, steckengeblieben im Fahrstuhl eines Hochhauses. Doch auch in völliger Dunkelheit sind sich die beiden gleich sehr sympathisch. Als sie nach ihrer Rettung durch die dunklen Straßen von Manhattan schlendern, steht für beide fest, dass sie ziemlich gut zusammenpassen. Doch mit dem Strom kehrt leider auch die Realität zurück: Lucy wird mit ihren Eltern in wenigen Tagen nach Europa ziehen. Wann und wo wird sie Owen wiedersehen? Ein wunderbarer neuer Schmöker von Jennifer Smith (“Geschmack von Glück”) – hochromantisch, unterhaltsam und trotzdem mit Tiefgang.

Meine Meinung:

Owen, ein eher unscheinbarer und introvertierter Junge, trifft im Fahrstuhl Lucy, ein Mädchen, das in ihrer eigenen Welt zu leben scheint, ohne darauf zu achten, was andere Menschen von ihr denken. Sie ist ein positiver Mensch, der immer nach vorne und nie zurück schaut. Ganz im Gegensatz zu Owen, dessen Lieblingssatz“ Es ist, was es ist“ zu sein scheint. Denn dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch. Apropos Buch: Mir hat vor allem der Aufbau der Geschichte gefallen. Das Buch ist aufgeteilt in fünf große Abschnitte, mit jeweils kleineren Kapiteln. Das mag ich besonders daran. Die Kapitel sind teilweise so kurz, dass man noch schnell zwischendurch das ein oder andere Kapitel lesen kann. Und dann plötzlich feststellt, dass man doch viel mehr gelesen hat als gedacht 😀 Aber das spricht natürlich für das Buch 😉

Jedes Kapitel wird jeweils aus der Sicht von Owen und Lucy erzählt. Ich mag es, dass man dadurch die Gedanken von beiden Protagonisten erfährt und mit Beiden mitfiebern kann. Denn das Glück ist nicht immer auf ihrer Seite. Wie im Klappentext beschrieben, wird Lucy nach Europa ziehen. Doch auch Owen verlässt New York gemeinsam mit seinem Vater, um durch’s Land zu fahren. Sein Vater ist auf der Suche nach einem neuen Job und dadurch fahren sie in den kommenden Wochen und Monaten verschiedene Gegenden in Amerika an. Doch trotzdem haben Owen und Lucy Kontakt. Sie können den jeweils Anderen nicht vergessen. Die Beschreibungen von Smith sind dabei wirklich eingehend und fesselnd. Ich habe Owen und Lucy während des ganzen Buches die Daumen gedrückt. Denn auch wenn sie so unterschiedlich sind, passen sie einfach zusammen und haben in der Nacht des Stromausfalls einfach so toll harmoniert.

Es ist einfach toll zu sehen, wie sie zwar ihr neues Leben in einer neuen Umgebung beginnen, aber trotzdem immer wieder an den Anderen denken. So verrückt wenn man darüber nachdenkt, dass sie eigentlich nur einen gemeinsamen Abend und eine Nacht zusammen hatten, wo (an sich) gar nichts passiert ist. Aber wahrscheinlich ist gerade diese Situation das Tolle an der Story. Hier geht es nicht darum, dass sie sich direkt unsterblich ineinander verlieben und den Stromausfall für wer weiß was nutzen 😛 Nein, sie lernen sich kennen. Und das mit gar nicht so vielen Worten. Sie tasten sich langsam einander an, lernen sich kennen und schauen hinter die Fassade des jeweils Anderen. Und all das passiert ganz ohne Vorurteile. Denn auch, wenn Beide auf den ersten Blick aus vollkommen unterschiedlichen Welten kommen, verbindet sie doch ein großes Gefühl: die Einsamkeit. Beide gehen aber ganz unterschiedlich damit um. Auch sehr faszinierend by the way.

Ihr merkt, ich bin wirklich sehr begeistert 😀 Es hat einfach so viel Spaß gemacht, die Beiden zu begleiten und zu merken, was für eine Bedeutung diese eine Nacht für sie hat. Denn darum geht es schließlich: um die Kleinigkeiten im Leben, die man zu etwas Besonderem macht. Und Owen und Lucy haben den Stromausfall meiner Meinung nach wirklich sehr sehr toll ins Positive umgewandelt.

Er war wie einer ihrer noch ungelesenen Romane, am besten verstand man ihn am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Sie konnte kaum erwarten weiterzulesen.

Also Leute, wenn ihr ein wirklich schönes Buch mit ganz viel Liebe, Details und Herzblut lesen wollt, dann ist das hier genau das Richtige für euch. Deshalb gibt’s von mir auch 5-herzen

Eure Sandra ❤

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9 Gedanken zu „Rezension „Dich immer wiedersehen – Jennifer E. Smith“

  1. Pingback: Meine Buch-Highlights aus 2016 – Nana – Der Bücherblog

  2. Huhu Sandra,
    vielen Dank für deine tolle Rezi! Ich muss gestehen ich habe das Buch schon länger im Auge, doch irgendetwas hielt mich immer zurück. Durch deine Rezi wandert es auf meiner WuLi weiter nach oben 🙂
    Viele Grüße
    Line

    Gefällt 1 Person

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