[Rezension] Little Secrets: Lügen unter Freunden – M.G. Reyes

Hallo meine Lieben,

nach langer Zeit gibt es mal wieder eine Rezension von mir. Tut mir wirklich leid, dass es etwas still geworden ist in den letzten Tagen. Aber ich bin ja nach München gezogen und hatte da leider nicht sofort meinen Internetanschluss. Jetzt ist aber alles gut. Also heute geht es um das Buch „Little Secrets: Lügen unter Freunden“ von M.G. Reyes. Das Buch ist HarperCollins Verlag erschienen und ich habe es freundlicherweise von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür 🙂

Klappentext:

Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder seine eigene Haut retten will …

Meine Meinung:

Also um ehrlich zu sein hat mich das Buch leider kein bisschen gefesselt. Der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Ich habe mir wirklich spannende Geheimnisse und vielleicht auch ein paar Intrigen vorgestellt. Aber da hatte ich dann wahrscheinlich einfach zu hohe Erwartungen. Für mich wirkt die Geschichte leider zu wenig durchdacht. Es fehlt der rote Faden in diesem Buch. Klar wird von der ersten Seite an deutlich, dass alle Bewohner des Hauses ihre Geheimnisse haben. Aber ich dachte trotzdem, dass sie einfach deutlicher und… spannender sind als die, die letztlich „aufgedeckt“ werden. Denn ganz ehrlich: diese „Geheimnisse“ sind bis auf eins wirklich nicht der Rede wert.

Problematisch finde ich außerdem, dass die Charaktere für mich einfach zu plastisch dargestellt werden. Sie haben für mich keine Tiefe, werden sehr oberflächig beschrieben. Das mag ich leider gar nicht. Wenn ich ein Buch lese, dann will ich mit den Charakteren mitfiebern und mich in sie reinversetzen können. Das ging in diesem Buch leider gar nicht. Und das, obwohl es echt viele Personen gibt. Schade schade.

Unpassend finde ich in dem Zusammenhang auch den Titel des Buches. Denn hier handelt es sich gar nicht um sechs Freunde, wie man dank des Titels annimmt. Nein, sie lernen sich erst in dem Haus kennen, das sich von nun an gemeinsam bewohnen. Aber im Buch wird immer wieder klar, dass sie nicht wirklich befreundet sind, sich nicht kennen und scheinbar auch wenig Interesse daran haben, eine Freundschaft zu den anderen Bewohnern aufzubauen. Es wirkt auf mich eher wie eine Zweck-WG. Bis auf kleinere Abschnitte lebt jeder vor sich hin und das Interesse am Rest der Bewohner ist fast null.

Die versprochene Spannung, die ich aus dem Klappentext geschlossen habe, kommt leider gar nicht rüber. Klar passieren ein paar Dinge, die man vorher vielleicht nicht erwartet hat. Aber mit Spannung hat das nichts zu tun. Es ist also auch kein Wunder, dass ich an diesem Buch länger geknabbert und mich schnell ablenken lassen habe. Auch wenn das echt schade ist. Wie gesagt: Die Erwartungen sind einfach null bestätigt worden. Die Geschichte der sechs eher pubertierenden jungen Menschen hat mich leider enttäuscht. Jeder Charakter steht letztlich mit seinem „Geheimnis“ allein da, die anderen Charaktere haben eigentlich fast gar nichts damit zu tun.

Der Schreibstil konnte die Geschichte leider auch nicht mehr retten. Er wirkt eher distanziert und emotionslos. Einer der Gründe, warum ich zu den Charakteren keine Beziehung aufbauen konnte. Wirklich wirklich schade. Ich hatte mir einfach viel mehr erhofft und wurde beim Lesen dann leider enttäuscht. Hinzu kommt noch, dass das Ende wirklich sehr offen ist. Aber ich trotzdem kein Interesse daran habe, darüber nachzudenken, wie es weitergehen könnte. Und das spricht leider auch nicht für das Buch.

So leid es mir tut, aber dieses Buch kann ich wirklich nicht empfehlen. Die Erwartungen, die der wirklich gut geschriebene Klappentext hervorbringt, werden kein bisschen erfüllt. Die Grundidee gefällt mir schon, aber die Umsetzung ist leider einfach voller Fehler. Deshalb gibt es von mir

2-herzen

Eure Sandra ❤

 

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6 Gedanken zu „[Rezension] Little Secrets: Lügen unter Freunden – M.G. Reyes

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