[Rezension] Glücksmädchen – Mikaela Bley

rezension

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder eine Rezension für euch. „Glücksmädchen“ habe ich netterweise von NetGalley als eBook zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank nochmal dafür!

Titel: Glücksmädhcnen
Autorin: Mikaela Bley
Verlag: Ullstein
Seitenzahl: 320 Seiten
ISBN: 9783548288444
Preis: 12,99€

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Klappentext:

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?

Eigene Meinung:

Ich bin relativ gut in dieses Buch reingekommen, auch wenn Ellen als Protagonistin sehr schwierig ist. Ich konnte sie leider immer mal wieder nicht richtig greifen. Das war etwas schade. Doch erstmal kurz zur Story: Ellen ist Kriminalreporterin und hat sich dabei auf besonders schlimme und grausame Fälle spezialisiert. So richtig verstehen, kann es niemand, der ihr Schicksal kennt. Denn ihre Zwillingsschwester ist spurlos verschwunden und Ellen scheint mit diesem Schicksal noch nicht abgeschlossen zu haben. Trotzdem wirft sie sich in die Arbeit und berichtet über schreckliche Fälle von vermissten Personen. Als die kleine Lycke verschwindet, lässt sie das jedoch nicht mehr los und gerät bei der Suche nach den Verdächtigen immer mehr ins Straucheln. Zwischendurch scheinen die Fälle zu verschwimmen und Ellen weiß nicht mehr weiter.

Der Fall Lycke wird in den Medien sehr aufgebauscht. Es gibt verschiedenste Schuldzuweisungen. Doch dem Leser wird vor allem die Familie ans Herz gelegt. Denn hier scheint etwas nicht zu stimmen. Die Eltern sind geschieden, der Vater hat eine neue Frau und einen kleinen Sohn. Eifersucht scheint vorprogrammiert. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum wir – neben Ellen – vieles aus der Sicht der Mutter und der Stiefmutter erfahren. Denn im Verlauf der Geschichte wird klar, dass dort etwas nicht stimmen kann und dass Lycke in keiner der Familien wirklich glücklich sein konnte.

Die Grundidee der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Lycke scheint ein Fall zu sein, der die Nation mitnimmt. Und das kann man sich zu eigen machen. Leider hat mir der Nervenkitzel ein wenig gefehlt. An einigen Stellen war es wirklich spannend. Trotzdem würde ich es nicht als Psychothriller bezeichnen. Da war die Spannung leider ein wenig zu flach. Mit Ellen musste ich erst warm werden. Ich konnte am Anfang keine Sympathie aufbauen. Aber das hat sich im Laufe der Geschichte geändert und ich habe ihr gewünscht, dass sie vieles aus der Vergangenheit aufarbeiten kann.

Alles in allem ist es eine wirklich gute Geschichte, die vor allem ab der Hälfte des Buches an Fahrt gewinnt. Deshalb gibt es von mir 4-herzen

Eure Sandra ❤

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