[Rezension] Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine – Rebecca Raisin

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder mal eine Rezension für euch. Diesmal geht es um den Roman Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine. Ich habe ihn netterweise als eBook von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür 🙂

Titel: Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine
Autorin: Rebecca Raisin
Verlag: Aufbau-Verlag
Seitenzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-3-352-00897-9
Preis: 14,00€

9783352008979
http://www.aufbau-verlag.de

Klappentext:

Wo liegt das Glück, wenn nicht in Paris?

Buchhandlungen sind magische Orte, an denen manch einer ganz neue Wege für sein Leben zu entdecken vermag. Das zumindest findet die junge Buchhändlerin Sarah. Doch ihr kleiner, aber feiner Laden in der amerikanischen Provinz ist alles andere als eine Goldgrube. Und eine Lösung für ihre komplizierte Beziehung zu ihrem Freund Ridge findet sie hier auch nicht. Als eine Freundin aus Frankreich sie bittet, für eine Weile ihren Buchladen am Ufer der Seine zu übernehmen, zögert Sarah nicht lange. Doch dort erwartet sie alles andere als la vie en rose, und Sarah muss erst die Geheimnisse der französischen Bücherfreunde verstehen, um den unvergleichlichen Zauber von Paris entdecken zu können.

Eine junge Buchhändlerin sucht ihr Glück in einem kleinen Buchladen in Paris – und findet die Liebe. [Quelle: Aufbau Verlag]

Meine Meinung:

Hierbei handelt es sich um ein Buch, welches man beginnt und sehr schnell durchgelesen hat. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich direkt mit der Protagonistin Sarah identifiziert (Hallo? Sie ist Buchhändlerin. In ihrer eigenen Buchhandlung. Ein Traum). Sie wirkt sehr verträumt, liebt ihr Leben im eigenen Laden und ihre kleine Stadt mitten im Nirgendwo. Zudem arbeiten ihre Freundinnen direkt im Café nebenan. Einfach perfekt. Doch dann bekommt sie von ihrer französischen Freundin das Angebot, für einige Zeit die Buchläden zu tauschen. Erstmal war Sarah baff. Sollte sie so ein Abenteuer wagen? Ganz allein auf und davon nach Paris? Als sie dann über ihr aktuelles Leben nachdenkt, stellt sie fest, dass sie solch eine Auszeit gut gebrauchen kann. Ihr Freund Ridge, ein Journalist, ist fast immer in der Weltgeschichte unterwegs, auf der Suche nach einer neuen Story. Auch wenn sie ihn liebt, fühlt es sich für sie so an, als würden sie auf der Stelle treten. Sie kommen einfach nicht weiter. Nach dem Gespräch mit ihrer Mutter wird ihr klar, dass sie gehen muss. Sie will ausbrechen, etwas Neues erleben und vor allem Paris kennen lernen. Sie nimmt das Angebot also an und schon wenige Tage später geht es für sie los.

Ich finde es wirklich sehr mutig, dass Sarah diesen Schritt gegangen ist. Auch wenn sie sich am Anfang in Paris ganz und gar nicht wohlfühlt und immer wieder mit ihrer Entscheidung hadert, wirkt sie trotzdem glücklich. Nach und nach lernt sie die verschiedenen Facetten von Paris unweit der Touristen-Attraktionen kennen und lieben. Sie muss sich in vielen Punkten an das französische Leben gewöhnen, muss einiges lockerer sehen. Aber mit der Zeit gelingt ihr das sehr gut und sie beginnt, sich dort wohl zufühlen. Trotzdem bleiben die Zweifel an der Beziehung mit Ridge, ihrem Freund. Was hat es zu bedeuten, dass sie sich teilweise monatelang nicht sehen, geschweige denn telefonieren? Sie hegt immer größere Zweifel und weiß nicht, mit wem sie darüber sprechen soll. Wem gegenüber soll sie eingestehen, dass ihre Beziehung doch nicht so perfekt ist wie einige denken?

Aber auch an der Arbeit läuft es erstmal nicht rund. Die Kollegen sind irritiert von ihrer Art der Planung, wollen sich einfach nicht in starre Arbeitspläne eingliedern und machen Sarah das Ankommen in Paris anfangs nicht leicht. Nur zwei Kollegen stehen wirklich zu ihr und sie beginnt, die beiden als ihre Freunde anzusehen. Sie braucht schließlich einen Ersatz für ihre Freundinnen in Amerika.

Sarah lernt mit der Zeit, dass sie sich anpassen muss, um in Paris anzukommen. An der Arbeit muss sie sich mit anderen Problemen rumärgern als noch in Amerika. Das sind große Herausforderungen, die sie zu einer anderen Person machen werden.

Es ist schön zu beobachten, wie Sarah an den Problemen wächst und sich neue Wege überlegt, wie sie sich durchsetzen kann. Ich stelle mir diese Umstellung für alle Beteiligten wirklich sehr schwer vor. Denn auch für die Angestellten im Pariser Buchladen ist es neue Situation. Sie sind an die lockerere Art von Sophie gewöhnt und müssen nun Rechenschaft vor Sarah ablegen, obwohl sie sie gar nicht kennen.

Entgegen der Annahme handelt die Geschichte primär von der Umstellung  in Sarahs Leben und weniger um eine Liebesgeschichte. Das hat mir wirklich gefallen. Wir lernen hier viel über das Leben. Vor allem soll man immer mal wieder aus seiner Komfortzone ausbrechen und etwas Neues wagen. Denn nur so können wir unsere Grenzen austesten.

Mir hat der Schreibstil von Raisin wirklich gut gefallen. Sie hat mich direkt auf der ersten Seite abgeholt und ich war schnell im Thema und in der Geschichte drin. Einziges Manko war meiner Meinung, dass Sarah sehr naiv dargestellt wird. Sei es in Bezug auf ihren Freund Ridge oder auch Sophies Buchladen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir hier noch mehr Ausführungen erhalten hätten.

Mein Fazit:

Alles in allem ein wirklich schönes Buch für Zwischendurch. Es zeigt, wie schön, aber auch wie schwer ein Neuanfang sein kann. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Paris. Ich war vor einigen Jahren das letzte Mal dort, konnte mich aber dank der Beschreibungen direkt wieder daran erinnern. Sarah ist eine sympathische, wenn auch ein wenig naive Person, die man trotzdem nach und nach ins Herz schließen wird.

Eure Sandra ❤

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine – Rebecca Raisin

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