[Rezension] Feel again – Mona Kasten

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder eine Rezension für euch. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil der Reihe von Mona Kasten. Die Geschichte habe ich wieder in wenigen Tagen gelesen. Mona Kasten schafft es einfach immer wieder, dass ich ihre Bücher nicht aus der Hand legen möchte 😉 Feel again hab ich freundlicherweise von NetGalley als eBook zur Verfügung gestellt bekommt. Vielen Dank!

Titel: feel again
Autorin: Mona Kasten
Seitenzahl: 467 Seiten
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-7363-0445-1
Preis: 12,00 €

Klappentext:

Er sollte nur ein Projekt sein – doch das Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satt hat, Single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen. [Quelle: http://www.luebbe.de]

Meine Meinung:

Ich habe den ersten Band – begin again – letztes Jahr als Rezi-Exemplar bekommen und war direkt hin und weg. Klar, dass ich mir auch die folgenden Bände besorgen musste. Bei diesem Band hatte ich wieder Glück und habe es als eBook erhalten 🙂 Ich weiß nicht, wie Kasten es schafft, aber alle drei Bücher habe ich im Schnelldurchlauf gelesen. Auch bei diesem hier war es nicht anders. Die Charaktere sind nicht fehlerfrei, sondern durch ihre Art und ihre Gedanken sehr greifbar. Auch, wenn ich mit Sawyers Art erst warm werden musste. Isaac habe ich wiederum direkt ins Herz geschlossen. Er ist ein unsicherer, schüchterner Kerl, der es nie so ganz leicht hatte. Besonders in der Highschool wurde er immer wieder von seinen Mitschülern gehänselt. Und auch auf dem College ist es nicht anders. Er zieht sich nicht wie die anderen an, trägt gerne mal Fliege in den Vorlesungen und wird sofort rot, wenn er von einem Mädel angesprochen wird. Trotzdem mag man ihn einfach schnell in seine Arme schließen, weil seine Art einfach sehr süß ist. Sawyer ist da ganz anders. Sie lässt niemanden an sich ran, wirkt sehr tough, scheint jede Nacht einen anderen Kerl zu haben und gibt nichts darauf, was andere von ihr halten. Doch auch bei ihr gibt es Gründe, warum sie sich so verhält und alle ihre Mitmenschen auf Abstand hält. Und das macht sie dann doch sehr nahbar, denn im Laufe des Buches dürfen wir hinter ihre Fassade schauen und können ihr Verhalten zu einem gewissen Grad nachvollziehen.

Auf den ersten Blick scheint klar: Sawyer und Isaac haben nicht sehr viele Gemeinsamkeiten. Doch auf einer Feier ihrer Mitbewohnerin Dawn lernt Sawyer Isaac kennen, der mit Dawn einige Kurse belegt. Sawyer, die momentan noch auf der Suche nach einem Thema für ein Fotoprojekt ist, sieht in Isaac die Lösung. Ihr fällt sofort auf, wie eingeschüchtert und in sich gekehrt Isaac ist. Das bringt sie auf die Idee, ihn in eine Art Bad Boy zu verwandeln und all das fotografisch festzuhalten. Nach einigem hin und her willigt er ein und sie verbringen die kommenden Wochen fast rund um die Uhr miteinander. Der Leser kann sowohl die Entwicklung von Isaac, aber auch von Sawyer miterleben. Denn auch diese reift in den wenigen Wochen mit Isaac. Sie lässt Gefühle zu, auch wenn sie noch nicht genau weiß, wie sie mit ihnen umgehen soll. Isaac macht ihr relativ schnell klar, dass er sie sehr mag. Doch sie stößt ihn immer wieder von sich, da sie ihn ihrer Meinung nach nicht verdient hat. Sie hat Angst vor ihren Gefühlen, da sie sie so lang unter Verschluss gehalten hat. Sie hinterfragt immer wieder Situationen und Äußerungen, weil sie es einfach nicht besser weiß. Aber auch Isaac entwickelt sich in diesem Buch. Wir lernen ihn im zweiten Band schon mal kurz als Nebencharakter kennen, aber da ist er mir kaum im Gedächtnis geblieben. In diesem Band erfahren wir sehr viel über seine Kindheit und seine Familie. Sie ist ihm sehr wichtig, steht eigentlich immer an erster Stelle. Für Sawyer, deren Eltern früh verstorben sind, ist diese Liebe etwas Neues und Unbekanntes. Sie weiß nicht immer, wie sie damit umgehen soll. Aber gerade das macht sie sympathisch und man merkt, dass sie sich vor allem bei Isaacs Familie langsam öffnet und sie selbst sein kann.

Was ich (wie auch bei den ersten beiden Bänden) toll finde, ist die Playlist, die am Anfang jedes Bandes zusammengestellt wird. Ich werde mir die Lieder auf jeden Fall noch anhören, weil ich die Idee dahinter einfach super finde. Musik bringt so viele Emotionen zutage und das macht diese Roman-Reihe einfach nochmal zu etwas ganz Besonderem.

Kastens Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut. Mit nur wenigen Worten hat sie mich gepackt und es geschafft, dass ich gerne auch Teil dieser Clique sein möchte 😀 Die Bücher lassen sich sehr gut und flüssig lesen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die drei Bücher zwar eine (größere) Clique behandeln, ich beim Lesen aber nie das Gefühl hatte, dass sich etwas wiederholt. Es war eher so, dass die Charaktere der vorherigen Bücher immer wieder auftauchen, es aber ganz natürlich und nicht aufgesetzt wirkt, wenn sie erwähnt werden.

„Wer hätte gedacht, dass die knallharte Sawyer Dixon eine Schwäche hat,“ sagte er [Isaac] amüsiert, und mehr zu sich selbst als zu mir. Und dann passierte es: Ich lachte.

Isaac Theodore Grant war viel mehr, als ich gedacht hatte. So wollte ich ihn auf den Bildern zeigen. Dieses Gefühl von Unbeschwertheit, Zugehörigkeit und Liebe, das er hier [bei seiner Familie] versprühte, aber auch den Schmerz und die Traurigkeit in seinen Augen wollte ich dokumentieren.

Fazit:

Es ist ein toller Abschluss dieser Reihe. Auch wenn ich nichts gegen weitere Bände hätte 😉 Sawyer und Isaac haben dem Leser gezeigt, dass man auch hinter die Fassade schauen muss, bevor man sich ein Bild von jemandem macht. Und dass nicht immer alles so logisch und eindeutig ist, wie man vielleicht denkt. Beide sind einfach unglaublich tolle Charaktere, deren Entwicklung im Verlauf des Buches greifbar geworden ist.

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2 Gedanken zu „[Rezension] Feel again – Mona Kasten

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