[Rezension] Alles, was du suchst – Marie Force

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder mal eine Rezension für euch. Diesmal geht’s um Alles, was du suchst aus dem Fischer Verlag. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen 🙂

Titel: Alles, was du suchst
Autorin: Marie Force
Verlag: S. Fischer Verlage
Seitenzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3-596-03628-8
Preis: 9,99 €

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Alles, was du suchst – Marie Force

Klappentext:

Als die New Yorker Webdesignerin Cameron den Auftrag erhält, für einen familiengeführten Country-Store einen Online-Shop mit Landlust-Ambiente zu gestalten, ahnt sie nicht, was sie in Vermont, USA, finden wird: eine charmante Kleinstadt, unberührter Natur, eine warmherzige Großfamilie und den Sohn des Auftraggebers, Will. Weil dieser nicht begeistert von der Idee eines Internetauftritts ist, fliegen zwischen Cameron und Will zuerst die Fetzen, dann die Funken und schließlich die Gefühle.

Eine Webseite für den Green Mountain Country Store zu gestalten, wäre die letzte Rettung für Cameron Murphys Firma in New York. Also macht sich Cameron im nagelneuen Auto auf den Weg nach Butler, einer Kleinstadt in Vermont, USA. Doch nach ihrer ersten Begegnung mit dem dorfeigenen Elch Fred ist ihr Mini ein Totalschaden, und ihre teuren Wildlederstiefel stecken im Matsch fest.
Auch ihr Retter Will Abbott verhilft Cameron nicht zu einem guten Start dort draußen im Nirgendwo, denn der ist mindestens so unfreundlich, wie er gut aussieht. Außerdem ist er der Sohn des Auftraggebers und macht ihr schnell klar, dass seine Geschwister und er die Idee eines Online-Shops alles andere als gutheißen. Denn in ihrem Geschäft, das Dreh- und Angelpunkt des Lebens in Butler ist, werden ausschließlich regionale Produkte angeboten, vom Gebäck, über Ahornsirup bis zu den Lammfell-Boots. Wofür braucht man da einen Online-Shop?
Trotzdem ist da sofort dieses Prickeln zwischen Cameron und Will. Auch die restlichen Abbotts sind warmherzige Menschen mit dem Herzen am richtigen Fleck.
Bietet sich etwa ausgerechnet hier in Butler, Vermont, die Chance für Cameron, einen Neustart zu wagen? [Quelle: S. Fischer Verlage]

Meine Meinung:

Ich habe das Buch durch Zufall im Buchladen um die Ecke entdeckt und mich kurzerhand dazu entschlossen, es zu kaufen. Ich habe mir dabei vorher gar nicht so große Gedanken gemacht und mir wurde auch erst später zu Hause klar, dass es der erste Teil einer Reihe ist. Die Story hat mir einfach vom Klappentext her gefallen. Ich habe es dann übers Wochenende mit nach Hessen genommen und was soll ich sagen? Samstag mittags auf dem Balkon angefangen, zwischendurch essen gegangen, im Kino gewesen und trotzdem hatte ich es dann Sonntag nach dem Frühstück gelesen. Ihr seht: die Story hat mir wohl wirklich zugesagt 😀 Ich liebe es, wenn ich so sehr in einer Geschichte versinke, dass ich gar nicht mehr auf die Uhr schaue. Und dann nachts um 3 Uhr feststelle, dass ich doch eigentlich schon längst schlafen wollte.

Aber jetzt mal mehr ins Detail: wir steigen ein, als Cameron auf ihrem Weg nach Vermont ist. Hier wartet einiges an Wortwitz auf den Leser. Ich mag das ja total und habe deshalb auch das ein oder andere Mal während des Lesens schmunzeln müssen. Denn direkt bei ihrer Anreise macht sie mehr oder weniger freiwillig die Bekanntschaft mit dem Dorf-Elch, der ihren Wagen ordentlich demoliert. Kein guter Start für Cameron, ist dieser Auftrag doch einer ihrer Wichtigsten der Firma. Denn von diesem Auftrag hängt es ab, ob ihre Firma den nächsten Monat noch überleben wird oder ob sie keinen ihrer Angestellten ein Gehalt zahlen kann.

Sie wird von Will entdeckt, der der Sohn ihres Auftraggebers ist. Schnell wird klar, dass der Onlineshop einen großen Konflikt in der Familie darstellt. Sein Vater hat sich allerdings über den Kopf seiner Kinder hinweggesetzt und Cameron kurzerhand nach Vermont geholt. Will hilft ihr natürlich trotzdem aus der Patsche und bringt sie in ihr Hotel. Von Anfang an wird klar, dass sich hier etwas anbahnen wird. Denn auch, wenn beide im ersten Moment auf unterschiedlichen Seiten stehen, liegt einiges an Wortwitz und versteckter Hinweise in der Luft.

Im Laufe des Buches lernen wir vor allem die Familie Abbott kennen und lieben. Sie haben sechs Kinder, drei davon sind Mit-Inhaber des Shops, die anderen drei liefern einen Teil der regionalen Produkte. Schnell wird klar, dass das Geschäft mit viel Liebe zum Detail geführt wird. Durch die Beschreibung von Force habe ich mich direkt wohl gefühlt und wäre selbst gern durch den Laden spaziert, um die einzelnen Produkte in die Hand zu nehmen. Neben dem Laden stehen aber auch die Charaktere der Großfamilie im Mittelpunkt des Geschehens. Denn jedes Mitglied hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Es ist unglaublich spannend, wie facettenreich diese Familie doch ist. Die Beschreibungen machen wirklich neugierig und so freue ich mich auch schon auf die kommenden Bände der Reihe 😉

Das Buch wird immer abwechseln aus verschiedenen Sichten erzählt, hauptsächlich aber aus Sicht von Cameron und Will. Wie anfangs schon erwähnt, hat mir vor allem der Wortwitz von der ersten Seite an gefallen. Auch, wenn relativ schnell klar ist, dass sich etwas zwischen Cameron und Will anbahnen wird, ist es trotzdem schön zu sehen, wie sich diese „Beziehung“ entwickelt und wie sie zueinander finden.

Fazit:

Dieses Buch ist ein wirklich schöner Auftakt einer Reihe, die ich mir nach und nach kaufen werde. Ich habe es geliebt, wie Familie Abbott dargestellt und beschrieben wurde. Es ist eine Familie, die trotz einiger Verluste und Makel zueinander steht und sich gegenseitig unterstützt. Und vor allem die Geschichte von Cameron und Will zeigt, dass man manchmal etwas riskieren muss, um seinen Traum zu verwirklichen. Und dass letztlich immer ein Weg gefunden werden kann, um diesen Traum zu erreichen.

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Alles, was du suchst – Marie Force

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