[Talk] Wie ich zum Lesen gekommen bin

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Hallo meine Lieben,

ich habe mir überlegt, in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder einen kleinen Talk einzuschieben. Hier soll es vor allem um meinen Alltag gehen, was bei mir momentan so los ist oder eben um Gedanken, die zwar das Lesen an sich thematisieren, aber in keine der bisherigen Kategorien reinpassen.

Viel Spaß dabei :)

In meinem heutigen Talk wollte ich euch ein bisschen aus meiner Kindheit erzählen und darüber, wie ich zum Lesen gekommen bin. Denn das Lesen ist bei mir ganz eng mit meiner Kindheit verknüpft.  Meine Eltern haben mir früher immer sehr viel vorgelesen. Deshalb standen im Bücherregal auch immer wieder neue Bücher, die ich gemeinsam mit ihnen verschlingen konnte. Eines der ältesten Bücher, welches ich auch heute noch bei mir im Regal stehen habe, ist Andersens Märchen von 1991.

Andersens Märchen

Aus diesem Buch haben mir meine Eltern früher immer sehr viel vorgelesen und auch heute blättere ich gerne darin herum. Vor allem, weil die Zeichnungen einfach echt schön gemacht sind.

Im Kindergarten gab es dann ein weiteres Buch, dass mich auch bis heute noch begleitet. Es handelt sich hierbei um Adventskalendergeschichten von Ursel Scheffler aus dem Jahr 1993. Dieses Buch haben meine Eltern damals im Kindergarten bei einem Basar gekauft und es begleitet mich seitdem zu jeder Adventszeit. img_20161201_203018.jpg

Ihr seht, dass mich einige Bücher von damals auch noch heute begleiten und das ist wirklich ein schönes Gefühl.

Doch wie hat es denn nun wirklich bei mir angefangen?

Anfangs haben mir – wie oben schon gesagt – meine Eltern viel vorgelesen. Doch als ich dann langsam einzelne Worte selbst lesen konnte, ging es richtig los bei mir. Egal, wo wir hingefahren sind: ich hatte immer ein Buch dabei und habe die Fahrtzeit im Auto genutzt, um die Zeit mit meinen kleinen Buchfreunden zu verbringen. Hier habe ich vor allem sehr viel Unsinn mit Lena und auch Franz angestellt. Ich weiß nicht, wer diese Bücher noch kennt. Hier gab es ganze Reihen aus dem Oetinger Verlag der Sparte Sonne Mond und Sterne (heute heißen sie glaub ich Büchersterne). Und ich habe die Franz- und auch die Lena-Geschichten einfach nur geliebt und verschlungen. Es gab sie für jede mögliche Situation: Krankengeschichten vom Franz, Liebesgeschichten vom Franz, Schulgeschichten vom Franz, Lena findet Fan-Sein gut, Vielleicht ist Lena in Lennart verliebt, Lena hat nur Fußball im Kopf und viele andere Geschichten. Ich habe sie mir damals zu jedem erdenklichen Fest gewünscht und dann innerhalb kürzester Zeit ausgelesen. Heute habe ich tatsächlich ein Buch davon aufgehoben. Als Erinnerung sozusagen. Lena findet Fan-Sein gut ziert noch immer mein Bücherregal. Nicht zuletzt, weil es hierbei auch um die Kelly Family geht und ich damals ein großer Fan war ;-)

Damals wurde also der Grundstein für meine Leseliebe gelegt und ich kann mit ein wenig Stolz behaupten, dass ich seit dieser Zeit immer gelesen und selten ohne Buch unterwegs war. Selbst mein Opa hat mich letztens wieder darauf aufmerksam gemacht, dass man mich nie ohne Buch gesehen hat und das ja auch heute noch der Fall ist. Klar hat man zwischendurch mal 1-2 Monate eine schlechtere Phase und keine richtige Lust zu lesen. Aber auch das ging bei mir immer relativ schnell vorbei. Und so hatten es auch die Verwandten im Normalfall relativ einfach, da sie immer eine Geschenkidee hatten ;-)

Lesen ist so unglaublich wichtig und prägt das eigene Leben und auch die Einstellung so immens. Ich freue mich schon darauf, meinen Zukunftskindern so früh wie möglich ein Buch in die Hand zu drücken und (hoffentlich) zuschauen zu können, wie sie nach und nach von diesen wunderbaren Welten verschlungen werden.

Wisst ihr noch, wann ihr mit Lesen angefangen habt? Gab es bei euch einen Schlüsselmoment oder habt ihr einfach (so wie ich) schon immer gelesen?

Eure Sandra <3

13 Gedanken zu “[Talk] Wie ich zum Lesen gekommen bin

  1. Meine Eltern haben mir auch gern vorgelesen, meine Lieblingsgeschichte war immer „Der Wolf und der Fuchs“ von den Gebrüder Grimm. Die Bücher rund um „Unsere Oma“ waren dann die ersten Bücher, die ich mit meiner Mama abwechselnd auch selbst gelesen habe. Zwischendurch hatte ich aber immer wieder lange Phasen, wo das Lesen keinen Platz im Leben hatte, weil mir das Schreiben einfach wichtiger war. Aber ich habe immer wieder zu den vielen tollen Geschichten zurück gefunden <3
    Liebe Grüße, Katharina

    1. Ach das klingt auch nach einer schönen Kindheit und einer tollen Buchauswahl bei dir :)
      Dass du selbst schreibst, ist doch aber auch richtig toll. :)
      Viele Grüße
      Sandra

  2. Ich könnte es gerade kopieren….bei mir waren es schon die Pixie Büchlein – aber richtig ging es mit den Grimm Brüdern los – erst noch als Leseübung und dann als Lieblingsbuch – mich sieht man auch nie ohne Buch – gut – jetzt eher ohne Reader oder Handy, da ich oft darauf leses.

    1. Es gab früher wirklich schöne Bücher für Kinder und ich bin froh, dass ich damit groß werden durfte :)
      Oh ja stimmt, den Kindle habe ich manchmal auch mit dabei ;)

  3. Liebe Sandra,
    wie bei dir hat anfangs meine Mutter viel vorgelesen, Märchen aus aller Welt, auch Andersen-Märchen gehörten dazu. Aber das erste Buch, für das ich mich selbst entschieden habe, das nicht von den Erwachsenen für mich ausgewählt wurde, war „Der kleine Prinz“. Ich war sieben und sehr neugierig, worin sich die Märchen für Erwachsene sich von den Märchen für Kinder unterscheiden. Das Buch stand im Buchregal meiner Mutter, ich schnappte mir das, kuschelte mich unter die Bettdecke meiner Mutter, die schon auf Arbeit war, und begann zu lesen… Als meine Mutter merkte, dass es mein Ernst mit diesem Buch ist, gab es keine Kontrolle mehr ihrerseits, was ich lese, ihr Bücherregal war für mich offen und das war eine Fundgrube…
    Liebe Grüße
    Natalia

    1. Liebe Natalia,
      es freut mich, von deinen Erfahrungen zu lesen. Der kleine Prinz ist wirklich ein wunderbares Buch. Und spielt für dich dann ja wirklich eine größere Rolle als erstes „richtiges“ Buch. Wirklich eine schöne Auswahl :)

  4. Ariana

    Diese Lena-Bücher hab ich auch gelesen🤔 bei mir waren es auch meine Eltern, die mir immer wieder vorgelesen haben und dann hatten wir in der Grundschule so nen Leseprogramm, wo man Fragen zu Bücher beantworten musste und dann Punkte bekomnen hat. Da hab ich begeistert mitgemacht. Und dann hab ich die Kinder/Jugendbücher entdeckt und alles gelesen: Fünf Freunde, TKKG, Hanni &Nanni, Sternenschweif, die fabelhaften Zauberfeen, …

    1. Ach toll, so ein Leseprogramm klingt echt richtig schön und animiert auf jeden Fall zum Lesen. Deine späteren Bücher klingen auch richtig gut. TKKG habe ich damals dann auch richtig gerne gelesen, genauso wie Hanni und Nanni!

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