[Rezension] Durst – Jo Nesbø

[Werbung]

Hallo ihr Lieben,

nach längerer Zeit gibt es nun wieder eine Rezension für euch. Ich hatte leider in den letzten beiden  Monaten eine kleine Leseflaute und konnte mich nur sehr schwer zum Lesen aufraffen. Aber jetzt geht’s wieder. Perfekt für die bevorstehende Winterzeit ;-)
Ein großes Dankeschön an NetGalley, die mir das Buch freundlicherweise als eBook zur Verfügung gestellt haben!

Titel: Durst
Autor: Jo Nesbø
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN: 13 9783550081729
Seitenzahl: 624
Preis: 24,00€

20171125_110719.jpg

Klappentext:
Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Osloer Polizei hat keine Spur. Der einzige Spezialist für Serientäter, Harry Hole, unterrichtet an der Polizeihochschule, weil er mehr Zeit für seine Frau Rakel und ihren Sohn Oleg haben möchte. Doch Holes alter Chef Mikael Bellmann setzt Hole unter Druck. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als tatsächlich eine weitere junge Frau verschwindet, ausgerechnet eine Kellnerin aus Holes Stammlokal. Und der Kommissar kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist.

Meine Meinung:
Ich wollte schon so lange mal einen Nesbø-Thriller lesen, aber irgendwie hat es bisher noch nicht geklappt. Als ich den Klappentext zu dem vorliegenden Buch gelesen habe, war mir schnell klar, dass ich nun nicht mehr um Nesbø herum komme. Ich bin aktuell wieder in Thrillerlaune und somit war das Buch einfach perfekt.  Die Geschichte behandelt ein relativ aktuelles Thema, das Dating über Tinder. Auch dieser Punkt hat das Buch nochmal zusätzlich interessant gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn es mein erster Hole-Thriller war, bin ich sofort in die Geschichte reingekommen und hatte keine Probleme mit der Zuordnung einzelner Personen. Nesbø  hat es geschafft, mich direkt in die Geschichte reinzuziehen, ohne viel Geplänkel und Geschnörkel.
Hole ist eigentlich nicht mehr im Dienst, sondern „nur“ noch Dozent an der Polizeischule, wo er der kommenden Polizei-Generation zeigen will, wie sie richtig ermitteln. Er selbst steht nun schon einige Jahre hinter dem Pult, da ihn der Stress, der Druck und vor allem die Vergangenheit als Ermittler auf Dauer krank gemacht haben. Doch als in Oslo ein Serienmörder sein Unwesen treibt, wird er von seinem alten Chef gebeten, für diesen Fall wieder zurück zu kommen. Schließlich ist er DIE Legende in Norwegen, wenn es um Serienmörder geht. Nach einigen Überlegungen nimmt er die Stelle an und rutscht sehr schnell wieder in den Alltag eines Ermittlers. Und vergisst hierbei leider seine Familie, die sich eigentlich an den neuen, sesshaften Harry Hole gewöhnt hat.

Dieser neue Fall ist nichts für seichte Nerven. Ich musste zwischendurch wirklich oft schlucken und das Buch kurz zur Seite legen, da die Morde wirklich sehr grausam durchgeführt wurden. Und man als Leser immer wieder denkt „Nein, das kann jetzt nicht passieren. Es kann nicht noch schlimmer gehen“. Und doch, es geht schlimmer und vor allem auch verzwickter.

Nesbø hat es geschafft, dass ich zwischendurch immer wieder neue Vermutungen über den Täter angestellt habe. Letztlich wollte man niemandem mehr vertrauen und hat es somit fast jedem zutrauen können. Und genau das hat mir an diesem Buch so gut gefallen. Es war (zumindest für mich) in keiner Situation wirklich klar, wer der Serienmörder ist und was es mit ihm auf sich hat. Es hätte jeder sein können. Nesbø hat jeden Charakter zu einem möglichen Täter gemacht und das macht dieses Buch wirklich genial. Es spricht auf jeden Fall für Nesbø als Autor. Das ist einer der Gründe, warum dieses Buch nur der Anfang für mich sein wird. Ich freue mich schon auf die Kommenden!

Nesbø hat in diesem Buch nicht nur Harry Hole, sondern auch noch andere Kolleginnen und Kollegen von ihm in den Mittelpunkt gestellt, sodass sich die Geschichte nicht nur um eine Person und ihre Ermittlung gedreht hat. Ein weiterer positiver Punkt wie ich finde. So haben wir ein umfangreiches Wissen und Handlungsspektrum fassen können. Das hat es allerdings für den Leser noch schwerer gemacht, den Täter greifen zu können.

Fazit:
Auch, wenn es mein erster Nesbø -Thriller war, wird es nicht der Letzte bleiben. Diese Geschichte hat es wirklich in sich und zeigt, zu was Serienmörder fähig sind. Dieser Roman ist nichts für seichte Gemüter. Aber eine klare Kaufempfehlung für alle Thriller-Liebhaber!

Advertisements

Ein Gedanke zu “[Rezension] Durst – Jo Nesbø

  1. Pingback: [LiesDichNachHogwarts] Monat November – Nana – Der Bücherblog

Hinweis: Mit dem Abschicken des Kommentars erklären Sie Sich mit der in der Datenschutzerklärung erwähnten Datenspeicherung einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s