[LiesDichNachHogwarts] Ein Brief an einen fiktiven Charakter

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Hallo ihr Lieben,

heute gibt es die neue November-Aufgabe für die Challenge. Diesmal sollen wir einen Brief an einen fiktiven Charakter aus unseren bisher gelesenen Büchern der Challenge schreiben. Ich musste erstmal überlegen und habe mich letztlich für Harry Hole aus Durst von Jo Nesbø entschieden. Ich habe bisher noch nie so einen Brief geschrieben. Deshalb verzeiht mir :-D

Lieber Harry,

ich finde es unglaublich mutig, dass du dich nach langjährigem Dienst bei der Kriminalpolizei zurückgezogen und dich vor allem deiner Familie gewidmet hast. Es ist dir nach den ganzen Jahren wahrscheinlich nicht leicht gefallen. Aber du hast für dich selbst entschieden, dass dir Rakel und Oleg wichtiger sind. Dass du nun dein gesammeltes Wissen an die Generation von morgen weitergibst und Vorlesungen hältst, ist in meinen Augen eine richtig gute Lösung. So bleibst du dem Ärger fern, kannst andere aber instruieren, wie sie in Situationen mit (Serien-)Mördern umgehen können. Dank deiner langjährigen Erfahrungen können sie nur von dir profitieren. Selbst Oleg, der nun auch eine Polizeikarriere anstrebt, kann nun noch mehr verstehen, was es heißt, voll und ganz im Einsatz zu sein.

Ich glaube, dass euch deine Entscheidung näher zusammengeschweißt hat. In der Vergangenheit stand deine Arbeit und Karriere im Fokus und an erster Stelle. Deine Familie musste dadurch sehr viele Abstriche machen, sie haben dich manchmal tagelang nicht zu Gesicht bekommen. Durch deine neue Stelle ist das einfacher und du kannst die Zeit mit deiner Familie viel intensiver nutzen. Denn du hast deinen Kopf nun frei, die Geschehnisse bei der Polizei nehmen dich nicht mehr in Beschlag. Besonders für Rakel ist es bestimmt schön zu sehen, wie du dich entwickelt hast und wie viel ruhiger du mit der Zeit geworden bist. Du sagst ja selbst, dass dich dieser Schritt zurück ins Leben gebracht hat. Hättest du weiterhin als Polizist gearbeitet, wärst du noch weiter abgestürzt und hättest den Absprung weg vom Alkohol wahrscheinlich gar nicht geschafft. Denn die Arbeit und die schlimmen Geschehnisse haben dich fertig gemacht, haben alles Leben aus dir heraus gesogen. Diesen Lebensstil hättest du nicht mehr lang durchhalten können. Das steht fest und das hast du ja selbst eingesehen. Der Job als Dozent an der Uni ist da natürlich um einiges leichter. Du kannst abschalten, wenn du zu Hause bist und musst nicht grübeln, wie der Fall XY gelöst werden könnte. Die Zeit zu Hause tut dir gut. Und deiner Familie erst recht.

Ich hoffe nur, dass dich die kommenden Kriminalfälle in Norwegen nicht wieder zurückreißen. Ich hoffe, dass du standhaft bleiben und deine Position klar definieren kannst. Denn nur so kannst du es schaffen, dass dein neu geschaffenes Leben auch so schön bleibt, wie es momentan der Fall ist.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und hoffe, dass du deinen Weg finden wirst!

Sandra

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3 Gedanken zu “[LiesDichNachHogwarts] Ein Brief an einen fiktiven Charakter

  1. Pingback: [LiesDichNachHogwarts] Monat November – Nana – Der Bücherblog

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