[Rezension] Die Nachtigall – Kristin Hannah

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Hallo meine Lieben,

letztes Wochenende habe ich das Buch Die Nachtigall aus dem Aufbau-Verlag zuende gelesen und muss sagen: es ist wirklich ein unglaublich gelungenes Buch. Ich habe das Buch netterweise vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Nochmal vielen Dank dafür!

Titel: Die Nachtigall
Autorin: Kristin Hannah
Verlag: Aufbau-Verlag
ISBN: 978-3-7466-3367-1
Seitenzahl: 624 Seiten
Preis: 10,99 €

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Klappentext:
Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Ich finde Geschichten rund um den zweiten Weltkrieg wirklich sehr interessant und spannend (ist das hier überhaupt das richtige Wort?… ). Die Schicksale der Menschen berühren mich einfach jedes Mal aufs Neue. Und diese Geschichte rund um die zwei Schwester Vianne und Isabelle ist wirklich unglaublich. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Isabelle ist eher die „Rebellin“ der Familie, ist in ihrer Jugend schon von einigen Schulen und Internaten geflogen und wirkt auf den ersten Blick wie das schwarze Schaf der Familie. Vianne hat im Gegenzug ein sehr geregeltes Leben: gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter Sophie lebt sie in einem Haus in der Nähe der Stadt Carriveau, arbeitet als Lehrerin und verbringt ihre freie Zeit mit ihrer Nachbarin und besten Freundin Rachel. Es wirkt einfach perfekt. Doch als der zweite Weltkrieg ausbricht, platzt die Seifenblase dieses perfekten Lebens und Viannes Mann, Antoine, muss in den Krieg ziehen. Als dann auch noch ihr Haus von einem deutschen Soldaten besetzt wird und sie gemeinsam mit ihm und ihrer Tochter unter einem Dach leben muss, wird ihr erst bewusst, was dieser Krieg für Auswirkungen hat. Denn auch, wenn der Soldat sehr nett zu ihr und Sophie ist, hat sein Dasein sehr große Auswirkungen auf das Familienleben.

Parallel dazu rebelliert Isabelle – entgegen der Bitte ihrer Schwester. Sie kann nicht akzeptieren, dass die deutschen Soldaten die Kleinstadt übernehmen und die Menschen nach und nach zwingen, ihr Hab und Gut aufzugeben. Sie ist auf der Suche nach einer Gruppe, die sich gegen die Forderungen aufsetzen. Und schließt sich schließlich der Résistance an. Hier findet sie die Bestätigung, die sie gesucht hat und versucht, die Gruppe durch ihr Geschick zu unterstützen. Isabelle nimmt im Verlauf des Buches eine unglaublich große und vor allem furchtlose Rolle an, die ihr vorher niemand zugetraut hat. Denn sie hat gemerkt: die Deutschen haben Frauen nicht auf dem Schirm, wodurch diese unbemerkt vor deren Augen agieren können.

Dieses Buch ist bis zur letzten Seite so unglaublich gut geschrieben, dass es sich hierbei eigentlich auch um eine autobiografische Geschichte handeln könnte. Die Autorin hat am Ende des Buches noch ein paar Infos zur Entstehung des Buches gegeben, wodurch klar wird, dass es zwar die einzelnen Schicksale und Aktionen gab, aber nicht gebündelt in einer Familie.

Mir standen immer wieder die Tränen in den Augen, da mich diese Schicksale einfach sehr berühren. Ich finde es schrecklich, was damals an jeder Ecke passiert ist und mir graust es davor, was diese Menschen durchmachen mussten.

Kristin Hannah hat es wie gesagt geschafft, mich direkt in die Geschichte zu ziehen, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht weglegen und musste wissen, wie es weitergeht. Auch wenn auf den letzten 100 Seiten die Tränen durchgängig geflossen sind. Aber das spricht einfach für die Autorin, da sie mich direkt so eingefangen hat :)

Er war am Abend zuvor wiedergekommen, triumphierend, damit prahlend, wie einfach es gewesen war, ganz Frankreich zu übernehmen. Sie hatte für ihn und seine Männer gekocht, hatte ihnen endlose Gläser Wein eingeschenkt – und nach dem Essen hatte er die Reste an die Hühner verfüttert. Vianne und die Kinder waren hungrig ins Bett gegangen.

Fazit:
Wer diese geschichtliche Zeit interessant findet und auch nichts gegen die ein oder andere Träne hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Es ist unglaublich geschrieben und hat bis zur letzten Seite gefesselt.

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