[Rezension] Die Buchhandlung der Träume – Cristina Di Canio

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Hallo meine Leiben,

heute gibt es wieder mal eine Rezension für euch. Diesmal geht es um Die Buchhandlung der Träume aus dem Goldmann Verlag.

Titel: Die Buchhandlung der Träume
Autorin: Cristina Di Canio
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 207 Seiten

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Klappentext:
Mit ihrer kleinen Buchhandlung am Stadtrand von Mailand hat sich Nina einen Traum erfüllt. Und seit sie eine besondere Idee hatte, ist ihr Laden zu einem beliebten Treffpunkt geworden: Jeder Kunde kann ein Buch, das für ihn eine große Bedeutung hat, dem zufällig nächsten Kunden schenken. Auch wenn das Buchgeschenk anonym ist, entstehen auf diese Weise Freundschaften, ja sogar Liebespaare finden sich. Nur Nina selbst ist einsam, wenn sie abends die Türen ihrer Buchhandlung schließt. Bis eines Tages ein junger Musiker in einer Matrosenjacke in ihren Laden kommt und Nina eine Kiste voller antiquarischer Bücher bringt.

Meine Meinung:
Mich hat das Cover direkt angesprochen. Es zeigt einen süßen kleinen Buchladen und wirkt dadurch direkt sehr interessant. Auch die inneren Umschlagseiten zeigen Bücherregale und sind einfach wunderschön. Welcher Buchliebhaber fühlt sich da nicht direkt angesprochen? :-)

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht so richtig überzeugt hat. Ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, finde ich die Perspektive, aus der das Buch geschrieben wird, etwas irritierend und nicht wirklich passend. Und auch die Charaktere sind mir leider nicht sehr sympahtisch. Nina, die Besitzerin des Buchladens, scheint sehr unglücklich zu sein, ist fast nur gestresst und nimmt sich ihrer Umgebung nicht richtig an.

Und auch in der Geschichte sind immer wieder Momente, bei denen ich mit dem Kopf schütteln musste und die teilweise sehr überzogen dargestellt werden. Ich hatte hier einen eher seichten, aber schönen Roman erwartet, der vor allem die Liebe zu den Büchern thematisiert. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, die sich um ausgewählte Bücher drehen. Aber diese Passagen sind meiner Meinung nach zu kurz gekommen.

Am Anfang hatte ich wirklich Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Ich hatte das Gefühl, dass sehr viel gesprungen wird und es keine flüssige Erzählung ist. Das ist wirklich schade.

Prinzipiell erfahren wir auch gar nicht sooo viel über die Protagonisten. Im Fokus steht nämlich weder Nina noch ihr Buchladen, sondern eine ganz andere Person. Das fand ich etwas irritierend und hat auch nicht zum Klappentext und meinen Erwartungen gepasst. Auch, wenn dieser Teil der Geschichte interessant ist. Aber die Erwartungen wurden dadurch nicht richtig erfüllt.

Der Gedanke, einer fremden Person sein Lieblingsbuch zu schenken, ohne zu wissen, wer es bekommt, gefällt mir allerdings sehr gut. Und diese Idee scheint ja wirklich sehr gut anzukommen. Zumindest in der Geschichte. Das ist echt schön. Sowas sollte es auch in Wirklichkeit geben.

Fazit:
Leider kann ich zu diesem Buch keine Leseempfehlung abgeben. Es hat mich einfach nicht gefesselt. Der Buchladen und Nina, die als Protagonistin auftritt, standen dafür einfach zu wenig im Vordergrund. Das finde ich sehr schade.

 

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