[Rezension] Liebe lieber nicht – Andy Jones

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Hallo meine Lieben,

heute wartet wieder eine Rezension auf euch. Diesmal geht’s um Liebe lieber nicht aus dem Aufbau Verlag. Vom Autor Andy Jones habe ich schon Zwei für immer gelesen, wo ihr HIER die Rezension findet.

Titel: Liebe lieber nicht
Autor: Andy Jones
Übersetzung: Teja Schwaner und Iris Hansen
Verlag: Aufbau Verlag
Seitenzahl: 442 Seiten

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Klappentext:
Was die Liebe angeht, haben Henry und Zoe viel gemeinsam – sie haben es immer verbockt. Und sie begegnen einander zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Henry fragt sich, ob er mit der Flucht von der eigenen Hochzeit den größten Fehler seines Lebens begangen hat. Und Zoe wird nach dem Ende ihrer letzten Beziehung von solchen Schuldgefühlen geplagt, dass sie wirklich anderes im Sinn hat, als sich darum zu kümmern, ob sie womöglich gerade den Mann ihres Lebens getroffen hat. [Quelle: Aufbau Verlag]

Meine Meinung:
Mich hat das Cover direkt angesprochen, da es so liebevoll gestaltet ist. Es wirkt leicht und unbeschwert und durch den kleinen roten Bus weiß man direkt, dass es in London spielt. Doch so unbeschwert wie das Cover sich ausgibt, ist die Geschichte nicht. Es geht um zwei Menschen, die an einem Scheideweg stehen und sich entscheiden müssen. Für oder gegen die Liebe. Doch dann kommt – zumindest bei Zoe – erstmal alles anders als gedacht. Denn ihr Freund, der sie über alles liebt, den sie aber eigentlich nicht mehr liebt, verunglückt und stirbt. Und sie weiß nicht, wie sie am besten mit der Situation umgehen soll. Sie fühlt sich schuldig, da sie noch kurz vor dem Unfall über eine Trennung nachgedacht hat. Und doch überwältigen sie ihre Gefühle in den kommenden Wochen und Monaten. Henry hingegen hat sich selbst gegen die Liebe zu seiner Verlobten entschieden. In der Nacht vor der Hochzeit wird ihm (relativ ungünstig) klar, dass April nicht die Frau ist, mit der er den Rest seines Lebens verbringen will. Die Entscheidung scheint sich zwar schon länger zu entwickeln, aber erst in der Nacht fällt er sie und verlässt klammheimlich das Schloss, wo am nächsten Morgen die Feier stattfinden soll. Er beschließt kurzerhand, nach London zu gehen, um dort genügend Abstand zu gewinnen. Denn eines ist ihm klar: in der Kleinstadt, in der er aufgewachsen ist und in der die Beziehung zwischen Henry und April von allen gefeiert wird, wird er nicht mehr willkommen sein.

Das ist der Ausgangspunkt der Geschichte. Das Buch wechselt immer wieder von Zoes Sicht zu Henrys Sicht und so erfahren wir, wie beide mit dem Umbruch in ihrem Leben klar kommen, was sie tun, um zu vergessen. Und wie sie es schaffen, wieder mehr oder weniger auf die Beine zu kommen. Natürlich sind wir live dabei, wenn sie sich das erste Mal über den Weg laufen und wie lang es letztlich dauert, bis sie sich gestehen, dass sie mehr für den Gegenüber empfinden als anfänglich gedacht.

Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Jones hat mir schon in seinem vorherigen Buch zugesagt und auch hier komme ich sehr gut in die Geschichte rein. Es ist schön zu beobachten, wie sich die beiden annähern, wie aber ihre Vergangenheit beide trotzdem immer wieder zurückreißt und sie einen Weg finden müssen, beide Zeiten zu verbinden.

Es handelt sich hier um eine Liebesgeschichte, die aber doch ganz anders ist als Andere. Denn wie es scheint, hat diese Beziehung ein Ablaufdatum. Und das ist Beiden von Anfang an klar. Trotzdem können wir beobachten, wie sie sich nach und nach immer mehr aufeinander einlassen, Teil des Lebens des Anderen werden wollen. Und es auch werden. Und trotzdem hängt über der Beziehung eine große, kaum zu übersehende Uhr, die laut und deutlich tickt. Und diese Uhr muss irgendwie überwunden werden.

Fazit:
Es handelt sich hierbei um eine andere Art der Liebesbeziehung, die dadurch aber trotzdem nicht an Charme verliert. Die beiden Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen und somit mitgefiebert, damit sie doch noch ihr Happy End – in welcher Form auch immer – bekommen.

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