[Rezension] Die Redwood-Love-Reihe von Kelly Moran

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Hallo meine Lieben,

es wird mal wieder Zeit für eine Rezension. Wie in der Überschrift schon beschrieben, geht es um die Redwood-Love-Reihe. Zum ersten Teil habe ich schon eine Rezension geschrieben. Diese findet ihr HIER. Der vorliegende Beitrag kombiniert Teil zwei und drei der Reihe. Viel Spaß damit!

Titel: Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
Autorin: Kelly Moran
Übersetzung: Vanessa Lamatsch
Verlag: Kyss/Rowohlt
Seitenzahl: 349/362 Seiten

Redwood Love

Klappentext Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
Redwood, Oregon. Eine kleine Stadt zwischen Bergen und Meer. Hier betreibt Flynn O’Grady gemeinsam mit seinen beiden Brüdern eine Tierarztpraxis. Da er von Geburt an taub ist, muss Flynn sich bei der Arbeit mit den Tieren auf seine anderen Sinne verlassen. Und auf Gabby, seine Assistentin. Die beiden sind ein perfekt eingespieltes Team und auch privat beste Freunde. Deshalb ignoriert Flynn sein Herzklopfen, wann immer er sie zu lange ansieht. Nur lassen sich manche Dinge nicht für immer ignorieren. Vor allem, wenn man in einer Kleinstadt voller schamloser Kuppler wohnt. [Quelle: Rowohlt]

Klappentext Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
Tierarzt Drake O‘Grady ist in Redwood aufgewachsen. Dieser kleine Ort an der Küste von Oregon ist sein Zuhause, hier hat er die schönsten, aber auch die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens gemacht. Zoe Hornsby stand ihm dabei immer zur Seite. Sie ist die wichtigste Person in seinem Leben, auch wenn sie ihn öfter zur Weißglut bringt, als er zählen kann. Sie raubt ihm einfach den Verstand. Sodass er etwas vollkommen Verrücktes tut. Wie Zoe zu küssen. [Quelle: Rowohlt]

Meine Meinung:
Ich habe den ersten Teil der Reihe geliebt und war dann umso gespannter auf die kommenden beiden Bände der Reihe. Und ich wurde nicht enttäuscht! Kelly Moran hat es bei allen Teilen geschafft, mich sofort in die Geschichten hineinzuziehen und von Anfang an mit den jeweiligen Leuten mitzufiebern. Vor allem Drake habe ich vom ersten Buch an in mein Herz geschlossen. Er hat seine Frau, mit der er seit der Schulzeit zusammen war, an den Krebs verloren und hat von da an sehr in sich gekehrt gelebt und niemanden an sich heran gelassen. Doch Avery, die im ersten Teil der Reihe nach Redwood gezogen ist, hat ihn langsam auftauen können, sodass er durch ihre Hilfe und ihren Beistand langsam wieder ins Leben zurück gefunden hat. Und erst dadurch ist ihm klar geworden, dass Zoe schon immer Teil seines Lebens war und vor allem auch eine sehr große Rolle in diesem gespielt hat. Es ist bezaubernd, wie sich die beiden langsam annähern und realisieren, dass die Gefühle für den jeweils anderen schon viele Jahre bestehen, auch wenn sie sich erst in der letzten Zeit in eine bestimmte Richtung entwickelt haben. Drake ist ein unglaublich sympathischer Charakter: er ist zwar vor allem in den ersten beiden Teilen sehr in sich gekehrt. Aber man merkt sofort, dass man sich auf ihn verlassen kann und er alles für seine Freunde und Familie machen würde.

Ähnlich geht es auch Zoe. In der Vergangenheit war sie eine sehr lebhafte und quirlige Frau. Aber als bei ihrer Mutter Alzheimer festgestellt wurde, hat sie sich komplett geändert. Ihre Mutter und ihr Befinden stehen für sie von nun an an erster Stelle. Und leider kann man beobachten, wie ihr eigenes Leben nur noch so an ihr vorbeizieht und sie die Bedürfnisse ihrer Mutter über ihre eigenen stellt. Ich finde es erstaunlich, wie sehr sie sich letztlich verliert, um für ihre Mutter die Person zu sein, die sie glaubt, sein zu müssen. Ihre Mutter ist die wichtigste Person in ihrem Leben und sie haben in der Vergangenheit ein sehr gutes Verhältnis gehabt. Doch durch die Demenz erkennt sie Zoe oftmals gar nicht mehr, was Zoe natürlich sehr mitnimmt. Sie ist im Zwiespalt und weiß nicht, was sie tun soll, um allem gerecht zu werden. Sie will ihrer Mutter in jedem Moment beistehen. Aber erst durch ihre Freunde und vor allem Drake wird ihr klar, dass dieser Beistand nicht immer nur positiv gewertet wird. Ihre Mutter fühlt sich im eigenen Heim nicht mehr wohl, erkennt Zoe nur noch sehr selten und fühlt sich fremd. Und diese Situation regt sie natürlich auf. Drake weiß nicht, wie er Zoe davon überzeugen soll, dass ein wenig Abstand ihrer Mutter und auch ihr gut tun würde. Doch durch einige Veränderungen haben Zoe und Drake Zeit für sich gefunden und gemerkt, wie viel sie sich trotz ihrer Umstände und ihrer Vergangenheit geben können. Ich habe diese Geschichte wirklich geliebt, weil sie durch so viele Faktoren aus der Vergangenheit beeinflusst sind, aber trotzdem schnell klar wird, dass die beiden einfach viel füreinander empfinden. Es ist schön, die Entwicklung der Beziehung zu erleben!

Aber auch die Geschichte von Flynn und Gabby ist eine ganz besondere. Flynn ist von Geburt an taub, hat sich aber im Alltag mit seiner Situation arrangiert. Eine große Unterstützung ist Gabby, die ihn schon seit frühster Kindheit kennt und ihn sein ganzes Leben begleitet hat. Sie sind beste Freunde und verstehen sich auch ohne Worte. Vor allem durch Gabbys Hilfe kann Flynn als Tierarzt richtig praktizieren, da sie ganz automatisch alles für ihn übersetzt und sie sich auch in der Praxis vollkommen vertrauen. Doch als beide merken, dass möglicherweise Gefühle im Spiel sind, ist die Situation doch eine ganz andere. Sie wollen sich erstmal nicht eingestehen, dass sie mehr füreinander empfinden. Vor allem auch aus Angst, dass die Arbeitsbeziehung und die langjährige Freundschaft darunter leiden könnten. Außerdem ist Flynn der Meinung, dass Gabby etwas besseres als einen tauben Freund verdient hat. Es kommt zu einigen Hochs und Tiefs, bei denen der Leser einfach mitfiebern muss und die Daumen für die Beiden drückt.

Redwood Love

Ich mag die Herangehensweise von Moran einfach unglaublich gerne. Sie schmeißt den Leser direkt in die Geschichte und schafft es durch ihre sehr detaillierten Beschreibungen, dass die Charaktere der jeweiligen Geschichte, aber auch alle anderen „Nebencharaktere“ unglaublich sympathisch wirken. Ich habe mehrmals beim Lesen gedacht, dass ich auch gern in Redwood wohnen und die Clique kennen lernen würde. Sie sind alle einfach zum Niederknien.

Fazit:
Es handelt sich hierbei um eine sehr schöne und romantische Liebesreihe, die jeden zum Schmelzen bringen wird. Gepaart mit dem Charm einer idyllischen Kleinstadt und einer Tierarztpraxis, bei der alle möglichen Tiere der Stadt ein und aus gehen, kann es einfach nur ein Erfolg sein.

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