[Rezension] Die Verlorenen – Simon Beckett

Titel: Die Verlorenen
Autor: Simon Beckett
Übersetzung: Karen Witthuhn und Sabine Längsfeld
Verlag: Wunderlich / Rowohlt

Die Verlorenen

Klappentext:
Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum. [Quelle: Rowohlt Verlag]

Meine Meinung:
Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe von Simon Beckett, die Jonah Colley Reihe. 

Protagonist ist –  wie der Name der Reihe schon sagt – Jonah Colley, ein Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. In diesem Auftaktband steht vor allem sein Leben im Mittelpunkt. Wir erfahren relativ früh, dass er vor 10 Jahren seinen Sohn verloren hat, allerdings wurde seine Leiche nie gefunden und diese Ungewissheit begleitet sein Leben fortan. Es gab Hinweise auf eine Entführung, aber diese wurde letztlich von der Polizei abgewiesen. Damals hat sich seine Frau von ihm getrennt, da sie ihm die Schuld an dem Verlust gegeben hat. Auch den Kontakt zu seinem besten Freund Gavin hat er damals abgebrochen.

Doch plötzlich erhält er abends einen Anruf von Gavin, der alles ändert. Dieser scheint sehr gehetzt, sagt er habe alles versaut und Jonah sei der Einzige, dem er vertraue. Gavin will, dass sie sich nachts an einem abgelegenen Lagerhaus treffen. Was er genau getan hat oder worum es geht, erfährt Jonah zunächst nicht. Zunächst ist er unsicher, ob er gehen sollte, doch da sich Gavin so schlecht angehört hat, geht er hin. Als er ankommt, ist alles dunkel. Gavin kann er zunächst auch nicht finden. Als er das Gebäude betritt, findet er Gavins Leiche sowie drei weitere Tote. Er versteht die Welt nicht mehr, will Hilfe anfordern, aber im Lagerhaus ist kein Empfang. Als er das Gebäude verlassen will, wird er angegriffen, kann sich aber selbst retten, indem er seinen Gegner außer Gefecht setzt, möglicherweise sogar tötet. Das weiß er zu diesem Zeitpunkt nicht. Er kommt aus dem Gebäude raus, ruft die Polizei und wird ohnmächtig, aufgrund seiner hohen Verletzungen und Schmerzen. 

Als er wieder erwacht, steht er dem Gesetz gegenüber, da niemand nachvollziehen kann, was wirklich im Lagerhaus passiert ist. Denn nicht nur sein Angreifer war nicht mehr zu finden, auch Gavins Leiche war nicht mehr vor Ort. Die Geschichte von Jonah hat also viele Schwachstellen, die die Londoner Polizei nicht nachvollziehen kann und verdächtigt ihn, Komplize bei diesem Verbrechen zu sein. Daraufhin macht er sich selbst auf die Suche nach einer Erklärung für die Tötungen und das Verschwinden von Gavin und seinem Angreifer. Doch durch seine Suche gerät er immer weiter in den Mittelpunkt und wird bald selbst Angriffspunkt. 

Beckett hat hier einen unglaublich vielschichtigen Thriller erschaffen mit vielen Wendungen und Überraschungen, sodass ich das Buch nicht weglegen konnte. Ich mag seinen Schreibstil, der sehr detailreich ist und dadurch die Situationen sehr gut darstellt. Er baut von der ersten Seite an Spannung auf, die sich bis zur letzten Seite fortsetzt. Ich freue mich schon auf die kommenden Bücher dieser Reihe.

Fazit:
Auch in diesem Thriller zeigt sich Becketts atemberaubende Art zu schreiben und Spannung aufzubauen. Für jeden Thriller-Fan eine große Empfehlung!

Ein Gedanke zu “[Rezension] Die Verlorenen – Simon Beckett

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