[Rezension] Liebe zwischen den Zeilen – Veronica Henry

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Hallo meine Lieben,

bitte entschuldigt, dass es letzten Sonntag keinen Beitrag von mir gab. Aber ich war sehr angeschlagen und hatte einfach keine Kraft, einen Beitrag zu verfassen. Bitte verzeiht mir ;-) Dafür gibt es heute eine Rezension für euch. Es handelt sich um Liebe zwischen den Zeilen, welches ich als Reziexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen habe. Vielen Dank dafür!

Titel: Liebe zwischen den Zeilen
Autorin: Veronica Henry
Verlag: Diana
ISBN: 978-3-453-35930-7
Seitenzahl: 366 Seiten
Preis: 9,99 €

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Klappentext:
Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe. [Quelle: Diana Verlag]

Meine Meinung:
Ich liebe Bücher über Buchläden oder Menschen, die Bücher über alles lieben. Und auch dieses Buch passt wieder sehr gut in diese Kategorie. Das war auch der Grund, warum ich es beim Bloggerportal angefordert und mich dann sehr gefreut habe, als ich es im Briefkasten entdeckt habe. Die Grundgeschichte ist relativ einfach erzählt: die Buchhandlung Nightingale Books ist der Dreh- und Angepunkt in der Kleinstadt Peasebrook. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die ganze Stadt geschockt ist, als Julius stirbt. Wir erfahren in diesem Buch die verschiedenen Geschichten rund um den Buchladen und wie dieser bzw. Julius als Person die Leben der einzelnen Bewohner verändert hat. Als seine Tochter Emilia beschließt, den Buchladen zu übernehmen, tritt sie also in große Fußstapfen. In vielen Momenten sind ihr diese Fußstampfen aber zu groß, sie zweifelt an sich und ihrer Herangehensweise. Doch mit Hilfe ihrer (neugewonnenen) Freunde schafft sie es, die meisten Hürden zu überwinden.

Die Geschichte ist aus der Sicht von allen handelnden Personen in diesem Buch geschrieben. So erfahren wir die Anfänge des Buchladens, erzählt aus der Sicht von Julius, wir erleben die letzten Momente von Julius‘ Leben aus Sicht von Emilia oder auch die Freundschaft von Alice und Dillon aus beider Sichten um nur ein paar Sichtweisen zu zeigen. Peasebrook scheint ein wirklich süßes kleines Dörfchen zu sein, in dem jeder jeden kennt und es natürlich auch viel Klatsch gibt. Jeder will sein Gesicht wahren und dadurch werden nicht nur einmal Gefühle unterdrückt und nicht ausgelebt.

Doch das wird im Verlauf des Buches anders. Wir erfahren immer mehr über die einzelnen Geschichten und Protagonisten und können miterleben, welchen Einfluss der Buchladen auf jeden Einzelnen von ihnen hat. Und natürlich auch, wie die Bücher dabei helfen, die ein oder andere Liebesgeschichte zu entfachen.

Das Buch hat mich zwischendurch immer mal wieder an den Film Tatsächlich Liebe erinnert. Es spielt – ähnlich wie das Buch – in der Vorweihnachtszeit und behandelt so viele einzelne Geschichten, die am Ende doch alle zusammengefügt werden. Nur, dass wir bei diesem Buch natürlich von Anfang an wissen, dass alle Protagonisten in Peasebrook wohnen und sich kennen. Aber trotzdem hat jede Person in diesem Buch eine eigene Geschichte, die einfach ans Herz geht.

Trotzdem war es für mich zwischenzeitlich ein bisschen durcheinander. Dadurch, dass so viele Protagonisten behandelt werden, ist es mir anfangs schwer gefallen, die einzelnen Personen auseinander zu halten oder die Beziehungen untereinander direkt parat zu haben. Das kam leider erst nach und nach und so musste ich nicht nur einmal zurück blättern, um herauszufinden, welche Person gerade spricht. Das ist etwas schade und hat den Lesefluss ein bisschen gebremst. Die einzelnen Geschichten waren in den meisten Fällen relativ schnell voraussehbar. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, sie mitzuerleben und zu sehen, welche Wendungen die Geschichten nehmen.

Durch den guten und vor allem emotionalen Schreibstil von Henry kann der Leser schnell in die einzelnen Geschichten eintauchen und fiebert mit, wie die Protagonisten sich entwickeln. Denn schnell wird klar: Der Buchladen ist nicht nur Treffpunkt für viele der Personen, sondern er hilft auch über den Schmerz nach Julius‘ Tod hinweg, indem er Halt gibt und den Protagonisten Ablenkung schafft.

„Was lässt dich so lächeln?“, fragte Marlowe.
„Ich bin einfach glücklich. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich an meinem ersten Weihnachten ohne ihn so fühlen könnte. Und natürlich wünsche ich mir, er wäre hier, aber … Ich bin glücklich.“

Fazit:
Es handelt sich hierbei um ein schönes, aber auch trauriges Buch, welches die Zeit nach dem Tod eines wichtigen Menschen behandelt und zeigt, was es heißt, zusammenzuhalten und an etwas wie dem Buchladen festzuhalten.

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