[Rezension] Spinster Girls. Was ist schon Liebe? – Holly Bourne

Ich habe schon die ersten beiden Teile der Reihe von Holly Bourne gelesen und rezensiert und deshalb habe ich mich besonders gefreut, als ich auch den dritten Teil zugeschickt bekommen habe. Hier die Links zu den bisherigen Besprechungen: Was ist schon typisch Mädchen und Was ist schon normal.

Titel: Spinster Girls – Was ist schon Liebe?
Autorin: Holly Bourne
Übersetzung: Nina Frey
Verlag: dtv Verlag
Seitenzahl: 448 Seiten

Klappentext:
Alles, was Amber will, ist ein bisschen Liebe von ihrer Mutter. Über die Sommerferien reist Amber zu ihr nach Kalifornien. Sie hofft, dort all die Fragen stellen zu können, die ihr schon lange auf der Seele brennen. Und dann verliebt sie sich auch noch. Ausgerechnet in Kyle, das wandelnde amerikanische Surfer-Klischee, hinter dem alle Mädchen her sind. Zum Glück hat sie ihre besten Freundinnen, Evie und Lottie, mit denen sie den Sommer über via Smartphone und Skype in Verbindung bleibt und die ihr mit Rat und Tat und jeder Menge Mädelspower zur Seite stehen. [Quelle: dtv Verlag]

Meine Meinung:
Nachdem ich die ersten beiden Bücher gelesen habe, war ich besonders gespannt auf Ambers Teil. Sie habe ich relativ schnell ins Herz geschlossen und ihr vor allem auch die Daumen gedrückt, dass es bei ihr bergauf geht. Sie reist nach Kalifornien, um ihrer Mutter wieder näher zu kommen, die die Familie vor einigen Jahren verlassen hat. Amber versteht noch immer nicht, warum sie es getan hat und hofft, in Kalifornien endlich die Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Das war zumindest der Plan. Denn vor Ort läuft alles ganz anders. Ihre Mutter stellt Amber hintenan, ihr Fokus liegt auf dem Sommercamp, was sie gemeinsam mit ihrem neuen Partner führt. Für Amber hat sie keine wirkliche Zeit. Es wirkt, als würde ihre Mutter Amber eher als eine „kostenfreie“ Campbetreuerin sehen, die gemeinsam mit den anderen Betreuern die Kinder und Jugendlichen bespaßt. So hatte sich Amber ihren Urlaub nicht vorgestellt. Sie findet keinen Draht zu ihrer Mutter und das Camp wirkt auch erstmal nicht wie das perfekte Ziel. Doch nach und nach findet sie Anschluss, nicht zuletzt auch bei Kyle, einem anderen Betreuer, den sie zunächst als typischen Sunnyboy sieht. Aber mit der Zeit werden sie warm miteinander und verbringen viel Zeit zusammen. Aber das irritiert Amber, weil er eigentlich so gar nicht ihr Typ ist. Doch dank der mentalen Unterstützung ihrer Freundinnen Evie und Lottie gibt sie ihm eine Chance, was allerdings gar nicht im Sinn ihrer Mutter ist.

Ich finde es ziemlich schade, wie sich die Beziehung von Amber und ihrer Mutter entwickelt. Wir erfahren zwar, warum sie ihre Familie verlassen und nicht mehr zurückgeblickt hat. Aber trotzdem habe ich mir gewünscht, dass auch sie die Anwesenheit von Amber nutzt, um wieder warm zu werden. Die Gespräche und der Umgang miteinander wirkten einfach sehr steif.

Umso schöner ist es, dass Amber in Kyle jemanden gefunden hat, der sie ernst nimmt, ihr zuhört und einfach da ist. Das hat sie besonders in diesen Momenten mit ihrer Mutter einfach gebraucht. Denn er ist nicht nur der Schönling, für den ihn Amber anfangs hält. Er interessiert sich für sie und ihre Geschichte und hat immer wieder ein offenes Ohr. Das ist wirklich schön zu beobachten.

Bourne hat mit diesem Buch eine tolle Fortsetzung geschaffen, in der zunächst der Fokus auf der Familie liegt und auf dem Wunsch von Amber, endlich wieder mit ihrer Mutter ins Reine zu kommen. Doch im Verlauf des Buches nimmt die Geschichte eine andere Richtung auf. Ich finde es schön, dass Evie und Lottie weiterhin Thema sind und auch Teil dieses Buches, obwohl sie so viele Kilometer entfernt sind. Es ist schön, dass sie sie trotzdem mehr oder weniger täglich begleiten und miterleben, was bei Amber los ist.

Fazit:
Es handelt sich hierbei um einen tollen dritten Band der Spinster Girls Reihe und ich ziehe wieder mal den Hut vor Holly Bourne, weil sie mit diesem Band ein ganz anderes Setting gewählt hat, aber trotzdem auch auf die Distanz die Freundschaft zwischen den drei Mädels deutlich spürbar ist.


Vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Ein Gedanke zu “[Rezension] Spinster Girls. Was ist schon Liebe? – Holly Bourne

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